Das C’n’B Programm 2011 im Überblick

Die Inhalte der C’n’B Convention beleuchten die gemeinsamen Themen der Entertainmentbranchen, wie diese die Gegenwart und Zukunft prägen und was man branchenübergreifend voneinander lernen kann.

Hier gibt es einen ersten Überblick über die inhaltliche Ausrichtung und das Konferenzdesign. 

Eine erste Übersicht über das Programm Das Programm am 22.06 entsteht in Kooperation mit Medienforum.NRW, der Filmstiftung NRW und MEDIEN.NRW 

Programm am Mittwoch 22.06.2011

Programm am Donnerstag 23.06.2011 

Programm am Freitag 24.06.2011 

Themen und Bereiche

Inhaltlich fokussiert das Programm verschiedene Schwerpunkte: 

1. REAL DIGITAL BUSINESS

Nachdem die ersten Hypes um das Geld verdienen im Netz abgeklungen sind, fragen wir, welche Digital-Business-Modelle sich in der Produktion, Vermarktung und Verwertung kreativer Inhalte tatsächlich durchgesetzt haben und langfristig tragen. Welche Monetarisierungsstrategien eignen sich für kleine Akteure und welche sind relevant für die großen Industrievertreter? Dazu befragen wir digitale Riesen nach ihren Entertainmentstrategien und stellen die diversen Geschäftsmodelle wie Abonnement, Streaming on-demand etc vor, die auch für die KMUs spannende Perspektiven eröffnen. 

Donnerstag:
Next Generation of Media Entertainment Business (Panel)
Frameworking Digital Creativity & Business (Keynote/Interview)
Cookbook for Innovation (Impuls) 
Web TV (Workshop) * Universalcode – Journalismus im digitalen Zeitalter (Presentation) 

Freitag:
Real Digital Business: The Big Picture – Today and Tomorrow (Impulses)
Real Digital Business: Models (Presentations)
Real Digital Business (Final Session)
Meet the Record Store Day - Social Media Campaign (Presentation)
Web TV (Workshop)
Digitale Strategien (Workshop)

2. TRENDS

Wie wird die Kreativwirtschaft sich zukünftig entwickeln? Trends wie das vernetzte Arbeiten in Coworking Spaces, Crowdsourcing oder Open Innovation Konzepte werden die Lebens- und Arbeitsmodelle der Kreativen entscheidend beeinflussen. Genauso verändern Trends, die in der Kreativwirtschaft beheimatet sind, z.B. das Übersetzen von Spiel-Dynamiken in fremde Prozesse („gamification“), andere Wirtschaftbereiche.

Donnerstag:
Kids learn computer skills before life skills – a study (Presentation)
Business opportunities in North-Rhine Westphalia for international companies (Presentation)
International Networks 1 (Impulse/Talk/Presentations)
Gamification 1 (Impulse)

Freitag:
Trends in the Creative Industries (Impulse/Panel) 
Gamification 2 (Impulse)
International Networks 3 (Impulses/Presentation/Talks) 
From Megatrends to Business: Experience Open Innovation (Presentation & Panel)

3. CONTENT: RIGHTS AND MONETISATION

Wem gehören die Inhalte? Die Frage nach dem Urheberrecht im Zeitalter des digitalen Content ist nach wie vor unbeantwortet. Aktuelle Entwicklungen, wie die Gründung des Vereins „Digitale Gesellschaft“ und der Zusammenschluss der „Contentallianz“ , zeigen, wie stark die Meinungen und Forderungen innerhalb der Branche auseinander gehen. In Streitgesprächen stellen relevante Player ihre Positionen vor. Für Vertreter der sogenannten „Micro-Businesses“, die den gesamten Wertschöpfungsprozess selbst abbilden (müssen), geben Branchenprofis in Workshops wertvollen Input zu Verwertungsstrategien und Tipps für den Alltag. Sie beleuchten, wie Kreativität entsteht und wie sie genutzt, dargestellt und monetarisiert werden kann. Welche Do-it-yourself-Tools können dazu genutzt werden? Wo liegen die Grenzen des Selbermachens und beginnt der Bedarf nach schlagkräftigen Netzwerken? (u. a. mit Anda Corry (Etsy), Markus Hündgen (Webvideotage), Andrea Goetzke (a2n) und Anna-Lena Schiller (Graphic Recording)

Donnerstag: 
Rights & Exploitation 2011 – 1 (Impulses/Talks/Discussions)
Rights & Exploitation 2011 – 2 (Impulses/Talks/Discussions)
DIY 1: Unser kreatives Potential ist unerschöpflich, wie nutzen wir es? (Workshop)
DIY 2: Graphic Thinking & Recording (Workshop) 
DIY 3: Creative Thinking (Workshop)

Freitag:
Plugging/ Pitching/ Placement – Kreativarbeit und Lizenzierung im Musikverlag (Workshop)
Synchronization – for Games, TV, Advertising (Workshop)
DIY 4: Taking your creative business online (Workshop)
DIY 5: Tools für DIY – Grenzen von DIY (Workshop)
Branded Entertainment (Panel)

4. FINANCING

Durch die oftmals kleinteiligen Strukturen in denen kreative Arbeit geleistet wird, bedarf es eigener Finanzierungsinstrumente um Unternehmen und Unternehmungen zu ermöglichen. Dazu werden öffentliche und privatwirtschaftliche Förderungen vorgestellt. Speziell für kreative Start-Ups bieten Zach Klein (Gründer Vimeo) und Philipp Möhring (Seedcamp) Mentoring Sessions zu den Themen Marketing, Internationalisierung und Exit-Strategien vor (Bewerbung erforderlich).

Donnerstag:
Finanzierung in der Kreativwirtschaft (Panel)

Freitag:
Exit Strategy!? (Impulse) Finanzierung von kreativen Start-Ups durch VC (Panel)
Innovative Creative Start-Ups (Presenations)

5. NETWORKING:

Von internationalen Matchmaking-Sessions über Speed-Networking und offene Get-Together-Formate: Bei C’n’B trifft digital auf kreativ, Veranstalter auf Inhalt und Konferenz auf internationales Netzwerk. Wen möchten Sie treffen?

Mittwoch:
International Matchmaking Games-Online-Media (in Kooperation mit MEDIEN.NRW)

Donnerstag:
International Networks 2 (Matchmaking)

6. THOUGHT SPARKS

Unerwartete Formate und Redner runden das Kernprogramm der Convention ab: Entertainment und Überraschungen garantiert!

Donnerstag:
Welcome & Opening (Impulse)
C’n’B CAMPUS Program: MEDIA (Discussions & Impulses for students)
C’n’B CAMPUS Program: MEDIA (Discussions & Impulses for students)
Fair Trade in der Kreativwirtschaft (Panel)
Sustainibility of European Capitals of Culture (Panel)
Blue Hour (Talk)

Freitag:
C’n’B CAMPUS Program: MUSIC (Discussions & Impulses for students)
C’n’B CAMPUS Program: MEDIA (Discussions & Impulses for students)
Blue Hour (Talk)